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Archiv Unternehmensnachrichten

Trauer um Firmengründer und Seniorchef

Wir nehmen Abschied von unserem Unternehmensgründer und Seniorchef
Herrn Franz Obermeier, der für uns alle unerwartet am 29.12.2013 verstorben ist.

Herr Obermeier hat 1957 zusammen mit seiner Ehefrau Franzika unser Unternehmen gegründet. Durch seinen unermüdlichen Einsatz, sein unternehmerisches Handeln und seine einzigartige Persönlichkeit hat er das Holzwerk Obermeier zu einem der führenden Laubholzverarbeiter in Deutschland aufgebaut. Er war ein sehr weitsichtiger, verlässlicher Arbeitgeber für seine Mitarbeiter – oftmals sogar über mehrere Generationen. Es war ihm stets ein Anliegen, sich auch um die privaten Sorgen und Nöte seiner Beschäftigten zu kümmern und ihnen helfend zur Seite zu stehen. Wir verlieren durch seinen Tod einen herausragenden Menschen, dem wir alle sehr viel verdanken.
Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten.

Portraitfoto Franz Obermeier

IHK-Wirtschaftsempfang 2013

„Seien Sie alles, außer gewöhnlich“
Rekordbeteiligung bei Wirtschaftsempfang im Haus der Kultur

Ein Ereignis der Superlative war der Wirtschaftsempfang 2013 des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf, der Landkreise Altötting und Mühldorf und der Kreishandwerkerschaft im Haus der Kultur in Waldkraiburg. Der alljährliche Wirtschaftsempfang hat sich zweifelsohne zu einem der größten Empfänge dieser Art im gesamten bayerischen Raum etabliert. Mit 670 Vertretern aus der regionalen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft feierte die renommierte Veranstaltung im Haus der Kultur eine neue Rekordbeteiligung.

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Die IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf Ingrid Obermeier-Osl und Landrat Georg Huber zeigten sich bei dem riesigen Andrang dementsprechend stolz. Für die beiden Landkreis-Persönlichkeiten war es eine Bestätigung für die ausgezeichnete wirtschaftliche Entwicklung und die Innovationen in der Region. Provokativ hatte Ingrid Obermeier-Osl die ZEIT zitiert: „Soll ich wählen oder shoppen?“ und dabei die Überlegung angestellt, ob Konsumenten heute mehr Macht haben als Wähler und ob es sich noch lohnt, einer Partei seine Stimme zu geben. Das Dilemma: Die Programme, vor allem der großen Parteien, haben sich stark angenähert. Und wer ihre Ideen schlecht findet, hat dann kaum eine Einflussmöglichkeit. Anders die Rolle der Konsumenten, die quasi per Kreditkarte abstimmen, denn: „Unsere Entscheidung für bestimmte Produkte beeinflusst massiv das Verhalten der Firmen. Und das sogar weltweit.“ Denn jede plumpe Marketingbotschaft und jedes leere Versprechen eines Herstellers werde heute sofort entlarvt und an den digitalen Pranger gestellt. Als Auftrag für die Wirtschaft und ihre verantwortlichen Akteure leitete Obermeier-Osl aus dem Dilemma ab. „Wir müssen uns in beiden Welten, der politischen und der wirtschaftlichen weiterhin aktiv engagieren und die unternehmerischen Grundwerte in beiden Sphären noch deutlicher kommunizieren.“ Als ordnungspolitischen Rahmen gab sie als Leitmotiv freien und fairen Wettbewerb vor, untrennbar verbunden mit dem Prinzip des Ehrbaren Kaufmanns als „Synonym für verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im Wirtschaftsleben“. Wie sich dieses Ziel im Unternehmensalltag erreichen lässt, das illustrierten die beiden Referenten Anja Förster und Peter Kreuz mit ihren „Spielregeln der Wirtschaft von morgen“ mit dem Imperativ: „Seien Sie alles, außer gewöhnlich“. Um sich mit Produkten oder Dienstleistungen beim Kunden durchzusetzen, zeigten sie zwei Strategien auf. Besser sein oder billiger sein. Die „Billig-Variante“ sahen sie nicht als sonderlich nachhaltig, sondern bestenfalls geeignet, im Alltagsgeschäft Erfolge zu erzielen. Um durchschnittliche Produkte für durchschnittliche Kunden zu produzieren, zitierten sie Beispiele aus der Telekommunikation der 1970-er Jahre und die Mitarbeiter-Eigenschaften: Fleiß, Intelligenz, Sorgfalt und Gehorsam. Um sich aber heutzutage an die Spitze zu setzen und die Märkte von morgen zu gewinnen, bedürfe es bei den Mitarbeitern der Eigeninitiative, der Kreativität und der Leidenschaft. Mit einem Team und einer Unternehmenskultur, die diese Tugenden gedeihen lasse und fördere, ließen sich Produkte und Dienstleistungen generieren, die „Alles, außer gewöhnlich“ seien. Landrat Georg Huber versprach in seinem Schlusswort, dass er aufgrund des Vortrags seinen „Terminkalender morgen etwas anders anschauen“ werde. Wirtschaftliches Denken und Handeln werde heute zunehmend auch mit der Frage nach der Sinnhaftigkeit verbunden. Hier, so Huber, hätten die Referenten wertvolle Denkansätze geliefert. Nach dem Vortrag war es Zeit für das wichtigste Ziel des Abends, das ausgiebig von allen Anwesenden gepflegt wurde: der ungezwungene Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der die Veranstaltung zu einen so beliebten Event macht.

Publikum beim IHK-Wirtschaftsempfang

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